Durch unsere modernen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten fallen in schädlichen Mengen Säuren und Gifte an. Basisch ausgleichende Vitalstoffe in Form von natürlichen, energiereichen Mineralstoffen und Spurenelementen sind in den verarbeiteten, konzentrierten Nahrungsmitteln die wir heute im Supermarkt einkaufen, kaum noch vorhanden, sondern wir konsumieren lediglich Unmengen an "leeren" Kalorien.

Die modernen Zivilisationskrankheiten können aber nur entstehen, weil unsere von der Natur vorgesehenen Ausscheidungsorgane nicht in der Lange sind, beliebig grosse Mengen angefallender Säuren und Gifte mit Hilfe der aus körpereigenen Mineralstoffen gebildeten Neutralsalze, auszuscheiden. Unserem Körper bleibt kein anderer Ausweg als die Ablagerung der nicht ausscheidbaren Schadstoffe.

In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass physische Krankheiten und psychisches Unwohlsein oft mit körperlicher Übersäuerung einhergehen. Bei Müdigkeit, Energielosigkeit, Antriebsschwäche, Depressionen, Konzentrations- und Merkstörungen, kalten Händen und Füssen, Allergien, Gelenks- und Muskelschmerzen, Ekzemen, Haarausfall, gastritis, Verstopfung und Durchfall ist grundsätzlich ein Absinken des gesamten Organismus in ein saueres Millieu festzustellen. Aussprüche wie "Ich bin sauer" spiegeln die psychische und körperliche Realität wieder.

Im Jahre 1931 erhielt Dr. Otto Wartburg z.B. den Nobelpreis der Medizin für die Entdeckung, dass Krebszellen nur in sauerem Milieu entstehen können. Nobelpreise werden nicht eben mal verschenkt. Da stehen immer bahnbrechende Erkenntnisse dahinter. Trotzdem wird dieses Wissen praktisch nicht angewandt - weder in der Prävention noch in der Therapie.

Daher lege ich bei meiner Arbeit grossen Wert auf die Regulation des Säure-Basen-Haushalts meiner Klienten.

Abstufungen der Übersäuerung (Azidose)

Die Erdoberfläche ist zu 70% mit basischem Meerwasser (pH Wert bis 8.5) überdeckt. Auch der Mensch besteht zu 70% aus wässrigen Lösungen mit einem pH Wert von ca 7.4 (Blut/Bindegewebsflüssigkeit). Das richtige Verhältnis von Säuren und Basen ist für alle Lebewesen, für den Erdboden mit seinen Mikroorganismen, für Tier und Mensch überlebenswichtig. Technischer Fortschritt, Umwelteinflüsse und veränderte Lebensbedingung und Lebensweisen können zu einer Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts hin zum Sauren führen. Der Schwerdegrad einer Übersäuerung beim Menschen lässt sich in verschiedenen Abstufungen einteilen.

Latente Übersäuerung

Das erste Stadium einer Übersäuerung ist latent, also verborgen oder versteckt. Alle pH-Werte sind unverändert, der Betreffende gilt als gesund. Die Pufferkapazität wird allerdings in Anspruch genommen und zur Säurekompensation dienen die körpereigenen Mineralstoffspeicher. 

Die latente Übersäuerung äussert sich meist mit leichten Befindlichkeitsstörungen wie z.B. Müdigkeit trotz erholsamen Schlafs, Leistungsschwäche, Unkonzentriertheit, Magendruck, Verdauungsbeschwerden und schlechte Durchblutung. Die Bindegewebsflüssigkeit füllt sich unmerklich mit sauren Valenzen, die über die normalen Auf- und Abbauphasen den Körper nicht mehr verlassen können. Der Säure-Basen-Haushalt gerät leicht aus dem Gleichgewicht.

Diesen "Normalzustand" repräsentieren in unserer Gesellschaft über 80 Przent der Bevölkerung. Die latente Übersäuerung ist die am häufigsten vorkommende Form. In dieser Phase zeigt eine Entsäuerungsmassnahme die schnellste Wirkung und verhindert ernsthafte Folgen.

Aus diesem Grund sollte meiner Ansicht nach jeder, der Selbstverantwortung für seine Gesundheit übernehmen möchte, mindestens ein mal pro Jahr eine Entschlackungs- oder Fastenkur machen, und bei der Ernährung auf überwiegend basische Lebensmittel zurückgreifen.

Akute Übersäuerung

Bei einer akuten Übersäuerung versucht der Organismus verstärkt, Säuren und Toxine über die Nieren und den Darm los zu werden. Erbrechen und Durchfall sind im Prinzip extreme Entschlackungsmassnahmen, die der Körper initiiert, um sich selbst von Ballast zu reinigen. Auch grippale Infekte, Fieber und Entzündungen zählen zu den Selbsthilfemassnahmen unseres Körpers und sollten daher auch als Solche betrachtet, und nicht als Krankheit angesehen werden. So hat jeder Schnupfen seinen Vorteil, weil sich "verdichtete" Schleimhäute lösen und die Atemwege wieder freier werden. Bis zur Gesundung nimmt er Organismus seine eigenen Puffersysteme voll in Anspruch um die Säureflut zu kompensieren. Die akute Übersäuerung ist zeitlich befristet, weshalb man in Fachkreisen auch von einer temporären oder kompensierten Azidose spricht.

Arbeiten die Abwehrkräfte und reichen die Basenreserven, so reguliert sich das Säure-Basen-Gleichgewicht wieder. Offenbart das Immunsystem nach der Ausscheidungsphase aber Schwächen, so reichert sich das Bindegewebe weiter mit Schlacken an. Der Teufelskreis nimmt seinen Anfang. Der Körper muss immer mehr Energie für die Neutralisation überschüssiger Säuren aufwenden. Der Immunstatus sinkt, die Anfälligkeit für neue Infektionen steigt. Die Störungen manifestieren sich im extrazellulären Bereich (Körperflüssigkeiten ausserhalb der Zellen) und betreffen noch nicht den intrazellulären Raum (Zellwasser in der Zelle). 

Unterbleiben basenbildende und abwehrstärkende Massnahmen, so kann sich aus der anfangs zeitlich überschaubaren eine dauerhafte Übersäuerung entwickeln.

Chronische Übersäuerung

Unser Organismus ist mit zahlriechen Sicherungs- und Schutzfunktionen ausgestattet. Bis Krankheiten auftreten oder Säure-Basen-Haushalt wirklich aus den Fugen gerät, muss man sich schon wider alle Vernunft und Selbstachtung anstrengen. Hält die Lebenssituation über Jahre an, entsteht aus einer latenten Übersäuerung eine chronisch-metabolische Azidose. 

Doch in Rückbetrachtung über einen langen Zeitraum zeigt sich, dass viele Menschen die Signale einer latenten und akuten Übersäuerung tatsächlich ignorieren. Ein übersäuerter Körper ist grundsätzlich für alle typischen Zivilisationskrankheiten anfälliger. Im Prinzip lassen sich die vielen Symptome und Krankheitsbilder auf zwei Ursachen zurückführen: Vergiftung und Verdichtung der extrazellulären Flüssigkeit (basische Flüssigkeiten sind klar und fliessen leicht, saure Flüssigkeiten sind trüb und zählflüssisger... je saurer umso dickflüssiger). Davon leiten sich die meisten "sauren" Leiden ab.

In der Phase der chronischen Übersäuerung sind die Ausscheidungsversuche gescheitert. Der Körper kann den Säure-Basen-Haushalt nicht mehr aus eigener Kraft regulieren. Es bilden sich z.B. Ablagerungen in Form von Altersflecken, Cellulite und kristallinen Strukturen in Galle, Niere, Blase oder Gelenken. Die steinharten Verdichtungen sind noch gutartig. Je nach Veranlagung entstehen Entzüdungs-, Entmineralisierungs-, Ablagerungs- und Ausleitungskrankheiten. Häufig reagiert der Körper mit Entzündungen die auf unmittelbare Einwirkung starker Säuren zurückzuführen sind. Diese Krankheiten führen meist in Ihrem Namen die Endsilbe "-itis".

Die Gruppe der Entmineralisierungskrankheiten steht für körperlichen Substanzverlust. Die Nahrung ist unausgewogen und reicht nicht aus um das Säure-Basen-Gleichgewicht dauerhaft stabil zu halten. Um dauerhaften Säureüberschuss zu neutralisieren ist der Körper gezwungen, seine eigenen Puffersysteme (Mineralstoffspeicher) abzubauen. Es werden Mineralien aus dem Haarboden, Gefässsystem, aus Knochen und Gelenken entzogen. Hier finden sich z.B. Arteriosklerose, Osteoporose und Paradontose.

Wenn die Ausscheidungsorgane Niere, Darm und Lunge durch die Säurebelastung ständig überfordert werden, übernimmt bei den sog. Ausleitungskrankheiten die Haut diese Funktion. Überschüssige Säure wird nach Aussen über die Haut abgegeben. Für die inneren Organe und für das Bindegewebe bedeutet dies einen grossen Entlastungseffekt. Was auf den ersten Blick sinnvoll und schonend scheint, kann aus kosmetischer Sicht belastend sein. Akne, Ekzeme, Neurodermitis, Psoriasis und Pilzbefall deuten auf eine stark saure Soffwechsellage hin.

Zur Behandlung der verschiedensten Krankheiten werden meist anorganische Medikamente verordnet die die Symptome unterdrückung und mehr oder weniger Linderung, aber keine dauerhafte Heilung herbeiführen. Diese Medikamente werden unvollständig verstoffwechselt, setzen saure Valenzen frei, lagern sich teilweise in der Zellmatrix (Zellstruktur) ab und fördern die Übersäuerung. Die eigentliche Ursache bleibt häufig unberücksichtigt. So werden aus chronisch übersäuerten Menschen chronisch kranke Patienten gemacht, die regelmässig Medikamente konsumieren und somit zum Wachstum der Pharma-Wirtschaft beitragen.

Lokale Übersäuerung

Bei der lokalen Azidose kann der Körper die Säureflut überhaupt nicht mehr bewältigen und kann nun auch das Blut nicht mehr säurefrei halten. Im Gehirn und im HErzen verringert sich die Durchblutung (das Blut wird dicker und kann nicht mehr so leicht vom Herzen durch den Körper gepumpt werden), oder der Blutstrom kommt plötzlich ganz zum Stillstand, weil das Herz nicht mehr die Kraft hat das dicke Blut weiter zu transportieren. Der Blut pH Wert fällt unter 7.35.

Die verminderte Fliessfähigkeit und Blutgerinsel führen zu Schlaganfall oder Herzinfarkt. Ursache ist die azidotische (säurebedingte) Erythrozytenstarre, d.h. die roten Blutkörperschen werden im sauren Blut starr und blockieren den Blutstrom Das Gewebe stirbt aufgrund von Sauertoffmangel und Säurebildung sofort ab. Dieses Lebensbedrohliche Stadium, auch als dekompensierte Azidose bezeichnet, kommt oft "aus heiterem Himmel". Dank der Fortschritte in der Notfall- und Intensivmedizin kann aber heute das Leben vieler Menschen, die einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erlitten haben gerettet werden. Als Erste-Hilfe-Massnahme erhalten Infarktpatienten intravenös eine basische, ionisierte Lösung aus Natriumbicarbonat um die Erythrozytenstarre aufzulösen und den pH Wert des Blutes wieder auf 7.35 zu bringen.

Gerade für diese Menschen ist eine dauerhafte Entsäuerung eine wohl "lebenslängliche" Therapie-Massnahme, die meiner Ansicht nach hier überlebensnotwendig ist.

Tödliche Übersäuerung

Versagen die wichtisten Organe die den Säure-Basen-Haushalt regulieren, dann werden alle Körperzellen mit Säuren überflutet und sterben ab. Sofort tödlicher Gehirn- oder Herzinfarkt, Nierenversagen und Zuckerkoma stehen für den Zusammenbruch.

Alkalose - das Gegenteil der Übersäuerung

Eine Alkalose bezeichnet eine übermässige basische Stoffwechsellage und Säure-Basen-Haushalts-Störung mit einem Anstieg des Blut pH-Wertes auf über 7.45. Ein Basen-Übergewicht wirkt sich sofort aus und zieht ernsthafte Folgen nach sich.

Eine Alkalose ist ziemlich selten und bei einer basischen Ernährung nahezu ausgeschlossen.

Medizinisch unterteilt man die Alkalose in eine respiratorische (mit Basenmangel) und eine metabolische Alkalose (mit Basenüberschuss). 

Die Ursachen für die respiratorische Alkalose liegen im neurologischen Bereich der Atmungsorgane durch Hyperventilation. Diese wiederum hat ihren Auslöser in einer schweren Schockeinwirkung, durch Trauma, Angstzustände und Fieber. Die ph-Wert Erhöhung wird wahrscheinlich durch eine ständige Gegenregulation wegen zu starker Kohlendioxid-Ausatmung verursacht. In diesem Zustand muss beruhigend auf den Patienten eingewirkt werden und die Atemfrequenz bewusst kontrolliert werden.

Die metabolische Alkalose kann durch starkes Erbrechen mit viel Säureanteil ausgelöst werden (Deswgen helfen Cola und Salzstangen auch bei Brech-Durchfall, beides sind sehr starke Säurebildner). Der Körper verliert zu grosse Mengen an Säure. Das Ungleichgewicht muss mit einer Infusion ausgeglichen werden. Eine übermässige Zufuhr von Natriumcarbonat, Zitrat und Laktat (Basentabletten) kann den Säure-Basen-Haushalt ebenfalls aus den Fugen bringen und einen Basenüberschuss bewirken.

Messmethoden

Nur mit dem pH Wert des Morgenurins ist es nicht getan. Entweder erstellen Sie über einen Zeitraum von mindestens einer Woche ein Tagesprofil, wobei Sie den Urin am besten zu den Zeiten der Säure- und Basenfluten messen, um so eine Kurve erstellen u können, die von einem Fachmann interpretiert werden sollte.

Der Morgenurin darf durchaus zwischen pH Wert 5.5. und 6.5 liegen, zwischen 9 und 10 Uhr sollte er einen pH Wert von 7-7.5 haben, Mittags darf er wieder in den sauren Wert rutschen, Nachmittags sollte er in einem stark basischen Wert bis zu 8.5 haben und abends gegen 18 Uhr sollte der Wert dann wieder in den sauren Bereich zurück gehen.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Verfahren zur Diagnostik einer Übersäuerung (s. Diagnostik für zuHause)

 

Die drei Arten der Zivilisationskrankheiten nach P. Jentschura

Zivilisationskrankheiten haben lt. P. Jentschura nur eine einzige Ursache. Sie sind die Folge von Vergiftungen, von schädigungen durch Säuren, durch Gifte oder durch andere schädliche Energien.

Nach Jentschura kommte es nur dann zu Zivilisationskrankehiten, wenn unser Organismus nicht in der Lage ist, sämtliche ihm zugefügten oder in ihm befindlichen Schadstoffe und Säuren auszuscheiden. Im Umkehrschluss bleibt der Körper so lange gesund, wie er alle Säuren, Gifte, und Schadstoffe durch seine zahllosen Ausscheidungsmöglichkeiten ausscheiden kann.

Im Körper verbleibende Säuren, Gifte und Schadstoffe können Strukturschäden an Zellen, Geweben und Organen hervorrufen. Sie können sich jedoch auch mit Mineralstoffen oder Eiweissstrukturen zu Schlacken verbinden, die sich dann in den verschiedensten Regionen, Zellen, Geweben, Gelenken usw. ablagern.

Der Säure-Basen-Haushalt droht aus dem Gleichgewicht zu geraten. Er ist jedoch die Basis für alle gesunden Stoffwechselvorgänge und Funktionen im Körper, denn z.B. Hormone, Enzyme und unser Immunsystem können in einem zu sauren Milieu nicht mehr vollständig, bzw. gesund funktionieren. 

Eines der obersten Prinzipien des Stoffwechsels ist es, den pH Wert des Blutes und das Säure-Basen-Gleichgewicht stabil zu halten. Auf ein Absinken der pH Werte reagiert unser Organismus mit folgenden Symptomen:

  1. Strukturverluste
  2. Ausscheidungen
  3. Ablagerungen

Strukturverluste

Ein Übermass an Säuren und Giften verätzt unsere Zellen, Gewebe und Organe, unsere Gelenke und Knochen. Die zu beobachtenden Verätzungen sind oft begleitet von entzündlichen Prozessen wie z.B: Mandelentzündung, Magenschleimhautentzündung oder Diabetes. Säuren und Gifte drohen unser lebensnotwendiges Säure-Basen-Gleichgeicht aus der Balance zu bringen.

Um nicht von den Säuren und Giften verätzt und zerstört zu werden, neutralisiert unser Körper diese mit Hilfe von energiereichen, basenbildenden Vitalstoffen. Bei einem Übermass an Säuren und Schadstoffen und aufgrund des Vitalstoffmangels muss der Körper jedoch hier meist irgendwann seine eigenen Mineralstoffdepots angreifen, bzw. zu Hilfe nehmen.

Säuren und Gifte verzehren so unsere Mineralstoffdepots in Haut, Haaren, Zähnen, Gelenken und Knochen. Der z.B. daraus resultierende Haarverlust und die so beginnende Osteoporose nagen an unserer Gesundheit und auch an unser Schönheit.

Ausscheidungen

Bei der Neutralisierung von Säuren und Giften mit Hilfe von basenbildenden Vitalstoffen entstehen neutrale Salze. Unsere Ausscheidungsorgane (Nieren, Darm und Lunge) können jedoch nicht beliebig grosse Mengen an Säuren und Giften oder sinnvoll gebildeter Neutralsalze ausscheiden. Jedes dieser Organe hat eine ganz bestimmte Ausscheidungsfunktion und auch -kapazität. Diese kann wegen eines bestehenden Schutzmechanismus nicht überschritten werden, da es sonst zur Verätzung, Vergiftung und Verschlackung der Ausscheidungsorgane käme (mit fatalsten Folgen).

Hautprobleme: Damit das nicht geschieht, verstärkt der Organismus seine Ausscheidungen über die Haut (Im Volksmund auch die "Hilfsnieren" genannt). Jedoch hat diese keinen eigenen natürlichen Schutzmechanismus. Je nach Empfindlichkeit oder Konzentration und Aggressivität der Säuren und gifte wird die Haut übermässig strapaiert und gereizt. 

Anzeichen hierfür sind u.a. Körpergeruch, Schwitzen, Pickel, Akne, Ekzeme, Furunkel, Neurodermitis, Schuppenflechte, Warzen, Allergien oder Offenes Bein.

An dieser Stelle ein kurzes Wort zum Thema "Säureschutzmantel" der Haut... Wenn Sie in der Dermatologie zurückgehen, dann gab es Zeiten zu denen der Hautneutrale pH WErt bei 6.5 lag (und das ist noch gar nicht so lange her, das wurde mir noch so beigebracht)... heute sind wir inzwischen bei einem Wert von 5.5... Das liegt an der steigenden Übersäuerung der Weltbevölkerung... denn das was hier gemessen wird ist der durchschnittliche pH Wert der auf der Haut entsteht wenn der Körper schwitzt, und dieser Schweiss auf der Haut bleibt. Unser Körper schwitzt übrigens immer, nicht nur im Sommer wenn es heiss ist... 

Pilze: Das durch die Ausscheidungen saure oder sogar giftige Milieu der Haut und der Schleimhäute schafft ideale Bedingungen für die Ansiedlung von Haut- und Nagelpilzen, sowie von Darm- und Scheidenpilzen.

Verpilzungen sind Folgen und Symptome für einen übersäuerten und vergifteten Organismus. In der Naturheilkunde z.B. gelten Pilze als sogenannte Säuren- und Giftfresser. Diese verschwinden erst wieder, wenn das saure Milieu der Haut bsenbildend von innen und basisch von aussen saniert worden ist.

Ablagerungen - Schlacken

Nicht über Nieren, Darm, Lunge und auch nicht über die Haut und die Schleimhaut ausscheidbare Säuren und Gifte neutralisiert unser Organismus mit Mineralstoffen zu neutralen Salzen. Da er auch diese nur begrenzt ausscheiden kann, muss er das Übermass, gebunden an Wasser und Fett, als Schlacken ablagern. So bilden sich bei vielen Frauen Schlackenablagerungen z.B. in Form von Cellulite, was man heutzutage bereits bei jungen Mädchen schon vorfindet.

Bei der "Gicht" handelt es sich um die Ablagerung von harnsaurem Kalzium nach jahrelangem Verzehr von zuviel tierischem Eiweiss. Weitere Ablagerungen können sich als Rheuma, Gallensteine, Nierensteine, Blasensteine, Lipome, Fibrome o.ä. manifestieren.

Zu geringe Trinkmengen, Bewegungsmangel, schlechte Durchblutung und niedrige Körptertemperaturen begünstigen die Ablagerung von Schlacken.

Die Schlackenablagerung geschieht nach der von Jentschura/Lohkömoer erforschten "Hierarchie der Lebenswichtigkeit". Sie erfolgt zunächst im Fettgewebe, dann im Bindegewebe und in der Muskulatur. Sind diese "Deponien" gefüllt, kommt es zu weiteren Ablagerungen in Gelenken, Kapseln und in den Nieren, in der Harn- und Gallenblase, später auch in den Organen und schliesslich im Herzen und im Gehirn.

Weil in Händen und Füssen, an den Knien und Knöcheln und auch im Nacken- und Schulterbereich niedrigere Temparaturen herrschen als in der Körpermitte, lagern sich Schlacken zuerst an diesen Stellen ab. 

Die am schwersten wasserlöslichen Salze, wie z.B. harnsaure, oxalsaure und gerbsaure Salze , lagern sich dabei als erste ab. 

Um Gesundheit (und Schönheit) wieder zu erlangen oder zu bewahren empfehle ich meinen Klienten zumindest einmal jährlich eine Fastenzeit und/oder eine Entschlackungskur einzulegen, und bei der Ernährung auf überwiegend Basische Lebensmittel/Kost zu achten, und dazu selbstverständlich ausreichend Wasser zu trinken.

 

Quellen: 

  • "Gesundheit durch Entschlackung", P.Jentschura & J.Lohkämpfer, Verlag P.Jentschura
  • "Zivilisatoselos", Dr. h.c.P. Jentschura, verlag P.Jentschura
  • "Das Säure-Basen-Erfolgskonzept - Entschlackung, Ernährung, Körperpflege", Michael Droste-Laux, Knaur verlag
  • www.bewusst-gesund-sein.at
  • www.lubana.de