Wasser trinken ist für unsere Gesundheit und unser Leben unerlässlich, aber genauso wichtig ist es auch mit den entsprechenden Mineralstoffen versorgt zu sein. Denn ohne Wasser und Mineralstoffe fliesst in unserem Körper rein gar nichts! Und wie immer hat auch hier die Natur alles in der richtigen Zusammensetzung für uns parat.

Die Wasserkur nach Dr. med. F. Batmanghelidj können sie ohne grossen Aufwand in Ihr Leben integrieren. Sie sollten aber mindestens 3 Monate konsequent dabei bleiben, und am besten sogar Ihr Leben lang.

Dr. med. F. Batmanghelidj darf man wohl zu Recht als Pionier auf dem Gebiet bezeichnen. Er war der Erste, der sich in über 20 Jahren Behandlung und Forschung intensiv mit der Bedeutung von Wasser und Salz auf unseren Körper auseinandergesetzt hat.

Wie heute allgemein bekannt ist, besteht unser menschlicher Körper zu 75-77% aus Wasser... unser Gehirn (die Steuer- und Schaltzentrale des Menschen) besteht zu 85% aus Wasser, alle anderen weichen Gewebe im Körper bestehen aus etwa 75% Wasser, und die gesunde Körperzelle (die kleinste lebende Einheit im Organismus Mensch) besteht sogar zu  94% aus Wasser.

In unserem Körper gibt es Wasser in zwei verschiedenen Arten:

Das "unfreie", also gebundene Wasser, das ist das Wasser das an der Osmose (bzw. unserem ganz normalen lebenserhaltenden Stoffwechsel) beteiligt ist, und bereits mit der Durchführung verschiedenster Stoffwechsel-Funktionen beschäftigt ist, so dass es für nichts anderes genutzt werden kann, weil es also gerade Stoffe auseinander löst und die gelösten Teile erst mal an sich bindet oder als "Gewebezusammenhalter- oder -puffer" agiert, oder Stoffe transportiert.

Das "freie" Wasser, also das Wasser das nicht an der Osmose beteiligt ist, und so auch nicht mit der Durchführung von Stoffwechsel-Funktionen beschäftigt ist. Dieses Wasser ist das Wasser, das unser Körper für neue chemische Reaktionen und andere wichtige Körperfunktionen benötigt; also das Denken z.B. (das wir ja nicht zur Lebenserhaltung benötigen), das Laufen, das Essen, das Trinken, die Bewegung allgemein, das Sehen, das Hören..... Eben für alles was wir sonst noch "tun".

Wasser ist das Transport- und Lösungsmedium schlechthin in unserem Körper! Ohne Wasser können Stoffe im Körper weder gelöst, noch transportiert werden. Also keine Nährstoffe in die Zell und keine Abfallprodukte aus der Zelle... Aber ohne Wasser können auch die allermeisten chemischen Reaktionen im Körper nicht durchgeführt werden, und ohne ausreichend Wasser im Körper können auch Nerven nicht richtig miteinander kommunizieren. Genaugenommen - ohne Wasser - kein Leben!

Dr. Batmanghelidj schreib dazu in seinem Buch "Die Wasserkur bei Übergewicht, Depression und Krebs":

"Von Natur aus soll Wasser alles Leben unterstützen. 

Wasser erfüllt vorrangige Aufgaben im Körper. Es ist Lebenserhaltend, es ist ein Lösungsmittel ein Packmaterial das alle Leerräume zwischen den Köprerzellen auffüllt, ein Transportsystem im Blutkreislauf und in den mikroskopisch kleinen Bahnen in Nerven und Muskeln.

und seine zweite, wesentlich wichtigere Aufgabe ist die Tatsache, dass es Leben spendet oder Energie erzeugt. Wasser erzeut Hydroelektrizität an den Zellmembranen. Durch seine Beteiligung am Abbau von Nahrung und an cheischen Reaktionen also durch die so genannte Hydrolyse, wird bei diesen Funktionen Energie erzeut. Die vielleicht lebenswichtigsten Funktionen von Wasser sind seine adhäsiven und "klebrigen" Eigenschaften, durch die die festen Strukturen der Zellmembtanen gebunden werden und das Leben in den Körperzellen geschützt wird."

Wer nun ganz genau verstehen möchte wie Wasser das macht, auch aus Bio-Chemischer Sicht, dem empfehle ich, die Bücher von Dr. B. (die sie unten aufgeführt finden) zu lesen. Er erklärt die genauen Vorgänge im Detail für den Laien wie auch für den medizinisch Professionellen sehr gut verständlich, und hat auch entsprechende Verweise zu Studien und Forschungsergebnissen dort angegeben.

Ich versuche hier mal das ganze in einfachen Worten und Bildern und Beispielen zu erklären:

Also unser Körper besteht zu mindestens 3/4 aus Wasser. Einige Bereich im Körper enthalten/beherbergen/brauchen mehr Wasser, als andere (z.B. Gehirn, Blut, Zellen) um gesund funtionieren zu können. Das Wasser füllt alle Zwischenräume in uns, und trägt somit dazu bei, dass die einzelnen Gewebe, Organe und Zellen nicht aneinander reiben (was zu einer Entzüdung oder zum "abschraffeln" der Oberflächen führen würde). Dazu muss es in einer bestimmten "Konsistenz" (Flüssigkeit) vorliegen und je nach Aufgabe benötigt es auch eine bestimmte Zusammensetzung bzw. Beimischung von Mineralstoffen um seine Aufgaben erfüllen zu können. Wie inzwischen bekannt und nachgewiesen ist, sollte all unser "Körperwasser" einen basischen PH Wert haben und eine Beimischung von Mineralstoffen, die dem in sauberem Meerwasser entspricht. Damit unser Körper lebt, finden in seinem Inneren laufend gewisse Stoffwechselvorgänge statt, die ohne Wasser nicht funktionieren, und bei denen unser Körper auch Wasser verbraucht, das wir dann über den Tag verteilt entweder auf der Toilette lassen, über die Haut verdunsten (ausschwitzen) und auch ausatmen (denken sie an den "sichtbaren Atem" im Winter, der auch im Sommer aus Wassertröpfen besteht an die das Kohlendioxid gebunden ist). Über den Tag verteilt, verlieren wir so in etwa 1.5 Liter Wasser pro Tag, das unser Körper aber am nächsten Tag spätestens wieder benötigt, weil er sonst über kurz oder lang austrocknet.

Wenn unser Körperwasser zu wenig flüssig ist, also zähflüssig wird, dann gleiten die Gewebe/Organe/Zellen nicht mehr so reibungslos aneinander vorbei, und auch das Blut z.B. fliesst nicht mehr ganz so reibungslos durch die Adern und Venen, ebensowenig fliesst die Lymphe reibungslos. Und je dicker das Körperwasser umso träger ist es auch im Stoffwechsel, weil es eh schon überlastet ist, und kaum mehr freie Kapazitäten hat um überhaupt noch irgendetwas rauszulösen oder zu transportieren. Dafür klebt es aber besser, und  behindert so das freie aneinander Vorbeigleiten von Geweben/Organen/Zellen, was auf Dauer zu Beschwerden und Funktionseinschränkungen führen kann.

Unser Blut, die Lyphe und unsere Zellen holen sich das benötigte Wasser aus der Umgebung, was aber nur funktioniert, wenn das Umgebungswasser auch flüssig genug ist... Wenn dem nicht mehr so ist, verlangsamt sich der Fluss, die konsistenz wird dicker, das Wasser kann nicht mehr durch die Zellwände in die Zelle und aus der Zelle... Um das zu vermeiden hat unser Körper eigene Wasserhaushalts-Management Programme. Eines dieser Programme, das Hauptprogramm wird durch vermehrte Histaminausschüttung aktiviert und wird von Hisatmin reguliert. Dieses Histamin aktiviert z.B. einen sog. "Einspritz-Mechanismus", der zwar äusserst hilfreich für das Blut ist, aber für das Kreislaufsystem auf Dauer äusserst belastend, weil mehr Kraftanstrengung nötig ist um das Blut wässrig zu halten, was aber auf Dauer zu einem erhöhten Blutdruck führt. Hat der Körper dann wieder ausreichend Wasser wird die Histaminausschüttung wieder zurückgefahren, und der Blutdruck kann sich wieder regulieren.

Wenn das Blut nicht mehr ganz so flüssig ist wie es sein sollte, fliesst es z.B. auch "rauher" durch die Adern und beschädigt dabei die Gefässwände, was den Körper dazu veranlasst diese Schäden an den Gefässwänden mit Cholesterin zu reparieren (kitten), was u.a. einen erhöten Cholesterinspiegel zur Folge haben kann... Auch unsere Venen haben dann ein Problem/Mühe das dickere Wasser/Blut wieder nach oben zurück zu pumpen, vor allem auch weil in diesem Stadium meist das extrazelluläre Wasser (das Wasser ausserhalb der Zellen aber innerhalb des Körpers) auch schon so dick ist, dass z.B. die Muskeln in den Beinen nicht mehr so aktiv arbeiten können, weil sie nicht mehr leicht aneinander vorbei gleiten können, sondern schon ein bisschen miteinander "verklebt" sind, so dass die Bewegung eingeschränkt, auch entsprechend anstrengender, oder sogar schmerzhaft ist...

Das sind nur zwei kleine Bereiche in denen sich ein Wassermangel bemerkbar macht. Dr. B. hat in den Jahren seiner Forschung und Behandlung von Klienten noch weit mehr Befindlichkeitsstörungen, die man heute Krankheiten nennt entdeckt, deren Beschwerdebild sich massiv bessern kann wenn man beginnt dem Körper wieder ausreichend Wasser zu zu führen.

In seinen Büchern können Sie im Detail nachlesen wie und warum Wassermangel im Körper folgende Beschwerdebilder und "Symptomatiken" äusserst positiv beeinflussen kann und warum diese laut seiner Meinung starke Anzeichen eines Wassermangels im Körper:

  • Übergewicht
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Rücken- und Gelenkschmerzen, auch rheumatoide
  • Schmerzen in den Beinen beim Gehen
  • Fibromyalgie
  • Diabetes
  • Depressionen / Ängste / Panikattacken
  • Niedergeschlagenheit
  • Gefühl der Irritation beim geringsten Anlass - nicht kontrollierbarer Zorn
  • Stress / Burn-Out
  • (chron.) Müdigkeit
  • Reizbakreit
  • Hitzewallungen, Erröten
  • Sucht
  • Störungen im Immunsystem
  • Asthma / Bronchitis
  • Allergien / Histaminintolleranz / Gluteinunverträglichkeiten, ....
  • Hoher Blutdruck
  • hoher Cholesterin
  • Hautkrankheiten (Neurodermitis, Psoriasis, Akne...)
  • Augenbeschwerden
  • Lupus
  • Dyspepsie
  • Sodbrennen
  • Kolitisschmerzen und die damit verbundenen Verstopfung
  • Anginaschmerz
  • Herbeschwerden
  • Morgendliche Übelkeit in der Schwangerschaft
  • Schlechter Atem
  • Bulimie

und... Asthma, Allergien, Bluthochdruck, Verstopfung, Diabetes Typ2 und Autoimmunerkrankungen sind keine Krankheiten per se, sondern gehören laut Dr. B. zum Wasserhaushalt-Management Programm unseres Körpers, sind also eher massive und drastische Notsignale des Körpers dass er dringend Wasser braucht....

Warum das so ist oder sein könnte, lesen Sie es bitte in den Büchern (s.Quellennachweis) nach. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Therapeuten darüber - aber Achtung! geben Sie ihm vorher eines der Bücher von Dr. B. zum lesen...

Da unser Körperwasser in gesundem Zustand in seiner Zusammensetzung und Konsistenz dem Meerwasser ähnelt (das ist inzwischen sogar "wissenschaftlich belegt"), brauchen wir, um gesund zu leben nicht nur Wasser in ausreichender Menge, sondern auch die entsprechenden Mineralstoffe. Und diese Mineralstoffe finden wir alle im Meersalz, oder auch im Himalayasalz (das ja ursprünglich auch ein Meersalz war/ist).

Unserem haushaltsüblichen Kochsalz, oder Tafelsalz (reines NatriumChlorid) fehlen diese Zusatzsstoffe gänzlich, es ist i.d.R. mit Aluminiumsulfat (als Rieselhilfe) behandelt, und ihm wird meist noch Jod und Flour zugesetzt. Das Jod an sich macht in gewissen Regionen durchaus Sinn, aber Flour ist hochtoxisch, sogar noch toxischer als das allein stehende NatriumChlorid (Kochsalz) was auch erklärt warum es nicht wirklich gesund für uns ist.

In Meersalz oder auch Himmalayasalz sind zusätzlich zum Natrriumchlorid noch viele weitere, für unseren Körper wichtige, Mineralstoffe im richtigen Mengenverhältnis enthalten.

Wenn ich im weiteren Verlauf von Salz spreche, so beziehe ich mich ausschliesslich auf Meersalz oder Himmalayasalz.

Den genauen Unterschied in Zusammensetzung und Wirksamkeit von Kochsalz und Stein-/Meersalzen können sie ebenfalls in der u.a. Literatur nachlesen.

Ohne das Salz (NaCl und Mineralstoffe) im Körperwasser können viele Stoffwechselvorgänge nicht gestartet werden, weil diese Mineralstoffe die "aktiven Köpfchen" vieler notwendiger Enzyme sind und ohne ausreichend Salz können auch die Nerven keine Botschaften innerhalb des Körpers vermitteln, weil das Wasser ohne diese Mineralstoffe die Elektrizität der Nervenimpulse  nicht weiterleiten kann. Weiters  hilft das Salz im Wasser dem Körper zu entsäuern und zu entgiften, weil es die hierfür notwendigen Mineralstoffe enthält und so unser Körper nicht gezwungen wird diese Mineralstoffe z.B. aus unseren Knochen heraus zu lösen, damit er nicht innerlich verätzt bzw verschlackt.

In den Büchern von Dr. B. gibt es immer wieder auch Beispiele und Berichte von Menschen, die zwar schon immer genügend Wasser getrunken, aber sich dazu Salzarm oder Salzlos ernährt  haben. All diesen Beispielen ist deutlich zu entnehmen welchen wesentlichen Unterschied es macht, wenn dem Körper zwar ausreichend Wasser, aber kein oder zu wenig Salz+Mineralstoffe zur Verfügung steht.

Sie können sich das in etwa so vorstellen:

Wenn das Körperwasser in Ihnen immer zäher und dicklicher wir, dann ist es ähnlich einem dicken Wackelpudding. Wenn Sie nun einfach nur Wasser auf den Pudding kippen, dann mag das zwar den Pudding in der Form aufreissen, aber er wird nicht flüssiger... Wenn Sie aber zum Wasser noch Salz dazugeben und das auf den Pudding kippen, dann fängt der Pudding an sich langsam zu verdünnen, weil das Salz mit den Puddingzutaten reagiert und so die "feste Hülle" des Puddings aufweicht, und das Wasser kann sich mit dazu mischen und perlt nicht mehr am Pudding ab. Und so wird aus Ihrem dicken Körperwasser-pudding, nach und nach wieder das lebensspendende Wasser das es sein sollte.

Das kann auch erklären warum manche Menschen gewisse Nährstoffe oder Vitamine nicht aufnehmen können, oder warum z.B. die Einnahme eines gezielten Supplements keinerlei Wirkung zeigt. Um den entsprechenden Nährstoff verstoffwechseln zu können, braucht Ihr Körper "freies Wasser" (siehe oben) - wenn Sie aber nur dicken Wackelpudding in sich haben, gelangt der Nährstoff zwar in Ihren Magen/Darmtrakt - aber da liegt der Klumpen dann und bleibt auch da, weil der Pudding zu dick ist und die Nährstoffe gar nicht aus dem Nahrungsbrei rausgelöst werden und durch die Darmwand transportiert werden können.

 

Aber jetzt zur Tat - der sogannenten Wasserkur nach Dr. med. F. Batmanghelidj

Anleitung zur Wasserkur:

  • trinken Sie täglich mindestens gut 30ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht 
  • und nehmen sie über den Tag verteilt pro Liter Wasser den Sie trinken einen Viertel Teelöffel unraffiniertes Meersalz, Steinsalz, oder Himalayasalz zu sich
  • Dr. B. empfiehlt täglich mindestens 2 Liter Wasser und einen halben Teelöffel Meersalz, Steinsalz, oder Himalayasalz für einen normalgewichtigen Erwachsenen... Bei Übergewicht entsprechend mehr... 

Am besten beginnen Sie morgens gleich nach dem Aufstehen mit 2 Gläsern (a ca 250 ml) Wasser, um den Wasserverlust, der während des Schlafens stattgefunden hat, auszugleichen.

Trinken Sie ein oder zwei Gläser Wasser ca. eine halbe Stunde vor jeder Mahlzeit um Ihren Körper auf die Verdauung vorzubereiten, und ca 2 Stunden nach einer Mahlzeit trinken Sie wieder ein bis zwei Gläser Wasser um Ihrem Körper bei der Verdauung zu helfen.

Also mal gerechnet: Morgens 2 Gläser = 500 ml, vor dem Mittagessen (beim Kochen) 2 Gläser = 500 ml, 2 Std. nach dem Mittagessen 2 Gläser = 500 ml, vor dem Abendessen (beim Kochen) 2 Gläser = 500 ml, und 2 Std nach dem Abendessen 2 Gläser = 500 ml -> so schnell haben Sie 2.5 liter Wasser getrunken. In diesem Fall brauchen Sie bei der Wasserkur, am besten über den Tag verteilt, dann noch 1/2 TL Himmalayasalz, den Sie auch einfach beim Kochen zum Essen dazu geben können.

Idealer wäre es aber wenn Sie über den Tag verteilt immer mal wieder eine "Prise" Salz auf der Zunge zergehen lassen, und dann ein Glas Wasser nachtrinken. Das hat den Vorteil, dass über die Mundschleimhaut die Mineralstoffe schneller im Körper sind, und laut Dr. B. haben die "Salz-Rezeptoren" auf unserer Zunge auch noch einen positiven Nebeneffekt auf unseren Körper: Sie helfen ihm zu entspannen, fahren also das "System etwas runter", was ich als einen äusserst positiven Nebeneffekt empfinde.

Manche Menschen setzten auch eine "Sole" mit dem Himmalayasalz an und nehmen dann täglich bis zu 1 EL von der Sole zu sich - auch eine Möglichkeit, aber wenn ich das Salz extra nehme und dann das Wasser hinterher trinke, kann ich meinen "Körperpudding" viel effektiver auflösen und verflüssigen als wenn ich "sole" trinke, die dann auch kein "freies Wasser" mehr ist, wohl aber auch ein gutes alternatives "Heilmittel".

Ich persönlich benutze Himmalayasalz-Granulat. Also nicht das feine Salz, sondern die kleinen "Steinchen" die man normalerweise in die Salzmühle gibt. Das ist viel angenehmer zum "lutschen"...

Aber: Übertreiben Sie es nicht mit dem Wasser und auch nicht mit dem Salz - halten Sie sich an diese Vorgaben !

Das Verhältnis Wasser/Salz sollte im Gleichgewicht sein! Denken Sie daran, wenn Sie .B. auswärts essen, dass den meisten Speisen in Restaurants etc. bereits beim Kochen Salz zugeführt wird, diese Salzmenge sollten Sie bei Ihrer täglichen Wasser/Salz Bilanz mit einkalkulieren. Und wenn Sie doch einmal zu viel Salz erwischt haben, merkt man das in der Regel ganz schnell. Wenn Sie plötzlich von einem Tag auf den anderen ein oder zwei kg zunehmen, oder sich schwerfällig, müde und "aufgeschwollen" fühlen, oder auch sind (geschwollene Knöchel, der Ring flutscht nicht mehr so leicht vom Finger...), dann essen Sie einen Tag lang kein Salz und trinken sie viel Wasser, um die Urinmenge zu erhöhen und die Schwellung/Wassereinlagerung wieder abzubauen. Wenn es sich wieder reguliert hat, dann fahren Sie einfach mit der Wasserkur wie beschrieben fort.

ACHTUNG:

  • WennSie unter Herz- oder Niereninsuffizienz leiden (und Dialyse benötigen), MÜSSEN Sie erst mit Ihrem Arzt sprechen, ehe sie die Salzzufuhr erhöhen! Dr. B. beschreibt in seinen Büchern, auch genau, wie sie hierbei vorgehen sollen und auf was dabei zu achten ist, während sie Ihre Trinkmenge dann langsam Glas für Glas erhöhen.
  • und vermeiden Sie das Handels- und Haushaltsübliche Kochsalz - das ist Natriumchlorid pur, das Aluminium als Rieselhilfe enthält und ist in sich eines der heftigsten Gifte das wir in unseren Küchen haben. Meist ist dieses Salz dann auch noch mit Flour angereichert, was unserem Organismus auch nicht wirklich zuträglich ist. Auch dazu schreibt Dr. B. in seinen Büchern!
  • Und noch ganz wichtig! Setzten Sie niemals eigenmächtig einfach Medikamente ab. Sie können die Wasserkur auch durchführen wenn Sie Medikamente einnehmen. In diesen Fällen sollten Sie sich aber dabei von Ihrem Arzt oder einem erfahrenen Therapeuten begleiten lassen, und darauf achten dass zwischen der Tabletteneinnahme und der Salzkonsumation mindestens 1 Stunde Zeit vergangen ist...

und zu guter letzt! Wenn hier von Wasser gesprochen wird, dann ist auch reines Wasser (am besten Leitungswasser) gemeint. Kein spritziges Mineralwasser, kein stilles Mineralwasser, kein Tee, kein Kaffe, keine Milch und schon gar keine Softdrinks und dergleichen. Das in diesen Getränken enthaltenen Wasser ist kein "freies Wasser" (s. oben), sondern dieses Wasser ist bereits an andere Ihnhaltsstoffe gebunden, und steht somit dem Körper nicht zur Verfügung. In vielen Tees, aber auch in Kaffe und anderen Koffeinhaltigen Getränken sind darüberhinaus auch noch entwässernde Substanzen enthalten, die dann dazu führen - um bei dem Puddingbild zu bleiben, dass sie auf den Puddding einen Pudding kippen, der entweder auch noch die vorhandene Restflüssigkeit aus Ihrem Körperpudding zieht, oder dem Körperpudding noch etwas mehr Inhaltsstoffe dazuklebt, was dazu führt dass Ihr Körperpudding noch dickerflüssiger und fester und voluminöser wird...

Ich mache das in dem Fall so: ich trinke jeden Tag meine Portion Wasser/Salz, und pro Glas Tee/Wein/Kaffe trinke ich dann zusätzlich noch die 1,5 fache Menge Wasser... d.h. um ca 120 ml Kaffee wieder zu "neutralisieren" trinke ich nochmal 180 ml Wasser mehr pro Tag.

Mein Tip: Probieren Sie es doch einfach mal für 4 Wochen aus... Ich bin überzeugt, sie werden genauso überrascht sein was in Ihrem Körper so alles positives passiert wie ich...

Ach ja, und da diese Wasserkur auch die Entsäuerung/Entschlackung/Entgiftung Ihres Körpers anregt, kann es in den ersten Tagen der Umstellung selbstverständlich auch zu den von anderen Entschlackungs/Entsäuerungs/Entgiftungs-Effekten kommen, und sogar zu einer sog. "Erstverschlimmerung" Ihrer Symptomatiken. Durchhalten, weiter Wasser trinken, ggf für 1-2 Tage die Wassermenge erhöhen, und das Salz etwas runterdosieren, und dann wieder wie in der Anleitung angegeben weiter machen.

Und wenn Sie Ihrem Körper mal was ganz intensiv gutes Tun wollen, dann Baden Sie doch  mal im Himmalayasalz...

Auf ein Vollbad benötigen Sie ca 1kg feines Himmalayasalz. Lassen Sie die Wanne dazu erst mal nur ca 10 cm tief voll laufen, dann das Salz rein leeren, umrühren bis es aufgelöst ist und dann die Wanne weiter füllen. Achtung, das Badewasser sollte max 37 Grad warm sein, und das Bad sollte 20-30 Minuten dauern, nicht länger! Danach  kurz mit Wasser abspühlen, trockentupfen, warm einpacken und geniessen! Insbesondere bei Hautproblemen sehr wohltuend! Auch wenn es erst einmal die Haut scheinbar austrocknet, NICHT Eincremen! - spätestens nach dem 2. oder dritten Vollbad wird sich Ihre Haut reguliert haben. 

Ich persönlich benötige, seit ich Basen- und Salzbäder mache keinerlei Körperlotion mehr... und da ich persönlich mich auch ausschliesslich mit Aleppo-Seife Wasche und Dusche, hin und wieder auch mal ein Salz-Körper-Peeling - brauche ich auch keine Gesichtscreme mehr. Meiner Haut geht es wieder gut - auch wenn das nicht immer so war... Einfach für die Psyche oder den Duft verwende ich hin und wieder ein Weihrauchöl oder selbstgemachte Lavendelsalbe für mein Gesicht.

 

 

Quellen und Literatur-Empfehlungen:

  • "Die Wasserkur bei Übergewicht, Depression und Krebs" - ISBN 978-3-935767-59-0 - VAK Verlag - Dr. med.F. Batmanghelidj 
  • "Sie sind nicht krank, sie sind Durstig! - Heilung von Innen mit Wasser und Salz" - ISBN 978-3-86731-119-9 - VAK Verlag - Dr. med. F. Batmanghelidj
  • "Wasser hilft - Ein Erfahrungsbuch" - ISBN 978-3-932098-81-9 - VAK Verlag - Dr. med. F. Batmanghelidj
  • "Wasser, die gesunde Lösung! - ein Umlernbuch" - ISBN 978-3-924077-83-9 - VAK Verlag - Dr. med. F. Batmanghelidj
  • "Rückenschmerzen & Arthritis - Das Selbsthilfebuch" - ISBN 978-3-932098-23-9 - VAK Verlag - Dr. med. F. Batmanghelidj
  • www.wasser-trinken.de
  • www.watercure.org
  • www.watercure2.org
  • https://www.eatmovefeel.de/himalayasalz/
  • „Wasser und Salz - Urquell des Lebens“ von Barbara Hendel und Peter Ferreira - ISBN: 978-3-89539-902-2
  • www.wasser-und-salz.org
  • „Heilen mit Wasser und Salz“ von Gabriele Zimmermann - ISBN: 978-3-7766-2570-7
  • „Gesund und fit mit Wasser und Salz“ von Barbara Hendel - ISBN: 978-3-89539-901-5

 

Alle o.a. Informationen wurden sorgfältig recherchiert und nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie ersetzen aber in keinem Fall den Rat und die Hilfe eines Arztes oder Heilpraktikers. Ich übernehme keine Haftung für Schäden, die sich durch unsachgemässe Anwendung der Rezepturen ergeben und auch keinerlei Verantwortung für jedwede medizinische Folgen.